NUMAFERM: Neue Technologie Numaswitch zur Produktion von Peptiden als pharmazeutische Wirkstoffe

Mit der neuen Technologie Numaswitch von NUMAFERM ist es möglich, alle verschiedenen Arten von Peptiden mit hoher Ausbeute und Kosteneffizienz zu produzieren.

Die Produktion von Peptiden als pharmazeutische Wirkstoffe (APIs) durch rekombinante Technologien ist von wachsendem Interesse. Aufgrund der inhärenten Eigenschaften von Peptiden, wie z. B. proteolytische Empfindlichkeit, Aggregation und Zytotoxizität, fehlt jedoch noch eine zuverlässige Produktionsplattform.

Mit der neuen Technologie Numaswitch von NUMAFERM soll dies jedoch der Vergangenheit angehören. Numaswitch wurde erfolgreich für die Produktion verschiedener Peptide und kleiner Proteine eingesetzt, die sich in Länge, physikochemischen und funktionellen Eigenschaften unterscheiden, darunter Teriparatid, Linaclotid, humanes β-Amyloid und Serum Amyloid A3. Darüber hinaus wurde das Potenzial von Numaswitch für eine kosteneffiziente kommerzielle Produktion demonstriert, die > 2 g Teriparatid pro Liter Fermentationsbrühe in einer dem API-Standard entsprechenden Qualität liefert.

Mehr Informationen dazu finden Sie im Preprint von NUMAFERM.

Über NUMAFERM

NUMAFERM ist ein junges Biotechnologie Startup aus Düsseldorf. Das Unternehmen ist ein Spin-Off des Instituts für Biochemie der Heinrich-Heine-Universiät in Düsseldorf. Der Grundstein des IPs wurde durch Dr. Christian Schwarz und Dr. Sander Smits am Institut von Prof. Dr. Lutz Schmitt gelegt. Nach mehreren Pre-Seed Projekten, darunter ein “Exist Forschungstransfer” des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, wurde die NUMAFERM GmbH im Januar 2017 gegründet. Anschließend hat NUMAFERM seine Seed-Finanzierungsrunde abgeschlossen. Zu den Investoren gehören die beiden QIAGEN Mitgründer Prof. em. Dr. Dr. h.c. Detlev Riesner und Dr. Jürgen Schumacher, der High-Tech-Gründerfonds, der European Investment Fund und Evonik Venture Capital.

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