MDR-SUPPORT@NRW mit einem Volumen von 3,2 Millionen Euro stärkt Medizintechnik-Branche bei der Anpassung an EU-Regeln

NRW unterstützt bei der Anpassung an die EU-Verordnungen MDR & IVDR: Unternehmen erhalten einen Förderzuschuss für Beratung. MDR-SUPPORT@NRW entwickelt ein umfassendes Unterstützungsangebot für die Medizintechnik-Branche in NRW.

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Corona-Schnelltests, Infusionen, Verbandsstoffe oder Implantate – innovative Produkte aus den Bereichen Medizin und Gesundheit sind ein wichtiges Zukunftsfeld. Insbesondere für Start-ups und kleinere Hersteller ist die Umsetzung der strengen EU-Vorgaben für Medizinprodukte jedoch eine große Herausforderung. Das Wirtschafts- und Innovationsministerium will Unternehmen den Zugang zu Informationen erleichtern und Kompetenzen im Bereich der EU-Regulierung stärken.

Mit rund 3,2 Millionen Euro unterstützt die Landesregierung deshalb über das Projekt MDR-SUPPORT@NRW den Aufbau einer Informationsplattform sowie individuelle Beratungen im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms mit bis zu 7.500 Euro pro Antrag. MDR steht für die EU-Verordnung Medical Device Regulation.

Im Fokus von MDR-Support@NRW steht der Aufbau einer Informations- und Wissensplattform sowie die Entwicklung eines Digitalen Kompasses zur klinischen Bewertung – eine wichtige Voraussetzung für das Inverkehrbringen von Medizinprodukten. Das Projekt wird von den Akteuren der Gesundheitsregionen Aachen, Südwestfalen und Münster sowie der MedEcon Ruhr getragen.

Anträge zur Beratungsförderung für Zuschüsse von bis zu 7.500 Euro aus dem Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramm können Hersteller und Start-ups bis zum 30. Juni 2022 bei der NRW.BANK stellen.

Die neuen EU-Regularien betreffen eine Vielzahl von Medizinprodukten. Sie dienen dazu, den Sicherheitsstandard für Medizinprodukte zu erhöhen. Die EU-Verordnung für Medizinprodukte (MDR) gilt seit Mai 2021, die EU-Verordnung für In-vitro-Diagnostika (IVDR) gilt ab Mai 2022.

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Quelle: Wirtschaft.NRW

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